Komm und Sieh.

Belarus im Spätsommer 1943. Der sechzehnjährige Dorfjunge Fljora findet ein Gewehr und schließt sich dem Partisanenkampf gegen die deutsche Besatzung an, wird zu seiner Enttäuschung aber nicht in Kampfhandlungen eingesetzt. Stattdessen erlebt er die Ermordung seiner Familie und Nachbarn und die grauenvolle Vernichtung des ganzen Nachbardorfes durch ein SS-Einsatzkommando. Dessen Anführer zeichnet sich durch ein Maskottchen aus: ein Fingerzeig der Filmregie auf den SS-Brigadeführer Oskar Dirlewanger, der sich einen Berberaffen als ständigen Begleiter hielt.
Das Geschehen trägt autobiografische Züge des Autors Ales Adamowitsch.
Regisseur Elem Klimow zieht alle Register naturalistischer Darstellung und künstlerischer Gestaltung. Kameraführung, Musik und Geräusche verdichten das Geschehen zu dem Horrortrip, den Fljora erlebt. Die Parabel entlässt die Zuschauer mit Fragen.

Veranstaltet vom Förderverein Zentrale Stelle und dem Staatsarchiv Ludwigsburg

Eintritt 8 € / 5 € (erm. Für Schüler, Stud., Schwerbesch.)

Ort: Staatsarchiv, Arsenalplatz 3, 71638 Ludwigsburg

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