Heimkehr eines Auschwitz-Kommandanten

Jürgen Gückel liest aus seinem Buch

»Onkel Fritz ist zurück aus Frankreich – im Zinksarg!« mit dieser Szene aus dem Oktober 1954 beginnt die Biografie des deutschen SS-Offiziers und Auschwitz-Kommandanten Friedrich »Fritz« Hartjenstein. Dreimal wurde er für seine Taten zum Tode verurteilt. Nach neun Jahren Haft wurde er kurz vor seinem Tod begnadigt. In seiner Heimatstadt, dem niedersächsischen Peine, ist das Schicksal Hartjensteins bis heute nicht bekannt. Nur sein Großneffe Werner H. versucht seit Jahrzehnten, das dramatische Leben seines Großonkels und dessen Verstrickungen in die nationalsozialistischen Verbrechen zu erforschen.
In einer mitreißenden Reportage rekonstruiert Jürgen Gückel den einzigartigen Lebensweg des KZ-Kommandanten Friedrich Hartjenstein.

Jahrgang 1952 wird J. Gückel erst einmal zum Industriekaufmann ausgebildet, schreibt aber seit seinem 18. Lebensjahr als freier Mitarbeiter für verschiedene Lokalzeitungen.
Aus dem freien Mitarbeiter wird ein Volontär (ab 1980), der dann Leiter der Sportredaktion bei der Peiner Allgemeinen Zeitung wird. Danach ein erster Wechsel als Korrespondent der Neuen Presse im Madsack-Redaktionsbüro in Braunschweig. 1996 der entscheidende Wechsel: zum Göttinger Tageblatt, bei dem GÜCKEL vor allem als Gerichts- und Polizeireporter arbeitet.

Warum ihm Journalismus so wichtig ist?
„wir wollen immer wieder die Zusammenhänge in einer demokratischen Gesellschaft transparent und ihre Schwachstellen erkennbar machen. Denn gerade in einer Zeit der scheinbar totalen Information bedarf es der Mittler, die die Zusammenhänge herstellen und die Relevanz der unzähligen Aussagen überprüfen, sie werten und seriös und nachvollziehbar verbreiten. "

Von ihm stammt auch: „Klassenfoto mit Massenmörder: Das Doppelleben des Artur Wilke“

Eintritt 8,- € / 5,- € (für Schüler /Studenten / Schwerbehinderte)

Der Vortrag kann aus Corona-Hygieneschutzgründen eventuell nur mit eingeschränkter Besucherzahl im Vortragssaal des Staatsarchivs Ludwigsburg stattfinden.

Deshalb wird um Anmeldung bis Mo., 24.01.2022 unter anmeldung@fv-zentrale-stelle.de gebeten,
mit Angabe von Namen, Adresse sowie Telefonnummer oder Mailadresse.

Bitte bringen Sie zur Veranstaltung Ihren 2-G Nachweis mit (https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/).
Beachten Sie bitte auch die örtlich geltenden Corona-Schutzbestimmungen.

Wer online teilnehmen will, melde sich bis Mo., 24.01.2022 für einen Link unter
anmeldung@fv-zentrale-stelle.de an.
In diesem Fall bitten wir um eine Spende auf das Konto des Fördervereins Zentrale Stelle: Kreissparkasse Ludwigsburg,
IBAN: DE84 6045 0050 0000 0486 84, BIC: SOLADES1LBG.

Ort: Staatsarchiv Ludwigsburg (Arsenalplatz 3 - 71638 Ludwigsburg)

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