Die Geschichte der Menschenrechte

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Haratsch

Menschenrechte künden von der Rolle des Individuums in der Gemeinschaft und in ihnen spiegelt sich die Vorstellung vom Staat. Sie sind dabei mehr als elementare Rechtsverbürgungen. Die ideengeschichtlichen Wurzeln der Menschenrechte reichen weit zurück. Der Vortrag will diesen Wurzeln der Menschenrechte nachspüren und den Weg der Idee natürlicher Rechte des Menschen nachzeichnen von der Ideenwelt der antiken Philosophie über das frühchristliche Menschenbild, naturrechtliche Vorstellungen des Mittelalters und der frühen Neuzeit, den Durchbruch der Menschenrechte in den Revolutionen des ausgehenden 18. Jahrhunderts bis hin zur Rezeption der Menschenrechtsidee in der deutschen Rechtsordnung sowie im Völkerrecht. Ein Gipfelpunkt der Entwicklung ist dabei gewiss die Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Rahmen der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948.

In Verbindung mit dem Staatsarchiv Ludwigsburg.

Eintritt: 5,- € / 3,- € (ermäßigt für Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte)

Ort: Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3, D-71638 Ludwigsburg

Zurück