Der Judenhass ist alt, groß, mächtig.

Kurt Oesterle in seinem Buch »Eine Stunde ein Jude« zeigt überzeugend, wie Judenfeindlichkeit ästhetisch und emotional funktioniert: gänzlich empathielos.
Und er zeigt auch, dass es in der deutschen Literatur der letzten 200 Jahre einen Traditionsstrang gibt, der als »Verteidigung des Jüdischen« zu würdigen ist. Und davon erzählt Kurt Oesterle in seinem Geschichtenbuch eindrucksvoll kenntnisreich, mit viel Herz und Verstand und großem Engagement.
Kurt Oesterle, 1955 in Oberrot/Nordwürttemberg geboren, studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Tübingen; Dr. phil., freier Autor und Journalist. Monographien und Essays über Wolfgang Koeppen und Peter Weiss, über Schiller, Hebel, Hauff und Uhland. Mitarbeit bei mehreren Hölderlin-Produktionen für Radio und Fernsehen, etwa des Südwestrundfunks und ARTE. Ausgezeichnet u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Berthold-Auerbach-Preis.

Eintritt 8,- € / 5,- € (für Schüler /Studenten / Schwerbehinderte)

Der Vortrag kann aus Corona-Hygieneschutzgründen eventuell nur mit eingeschränkter Besucherzahl im Vortragssaal des Staatsarchivs Ludwigsburg stattfinden.

Deshalb wird um Anmeldung bis Mo., 1.11.2021 unter anmeldung@fv-zentrale-stelle.de gebeten,
unter Angabe von Namen, Adresse sowie Telefonnummer oder Mailadresse.

Bitte bringen Sie zur Veranstaltung Ihren 3-G Nachweis mit (https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/).
Beachten Sie bitte auch die örtlich geltenden Corona-Schutzbestimmungen.

Wer online teilnehmen will, melde sich bis Mo., 1.11.2021 für einen Link unter
anmeldung@fv-zentrale-stelle.de an.
In diesem Fall bitten wir um eine Spende auf das Konto des Fördervereins Zentrale Stelle: Kreissparkasse Ludwigsburg,
IBAN: DE84 6045 0050 0000 0486 84, BIC: SOLADES1LBG.

Ort: Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3, D-71638 Ludwigsburg

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