Der Holocaust vor deutschen Gerichten

Die rechtliche Aufarbeitung der NS-Verbrechen hat die öffentliche Wahrnehmung des Holocaust bis heute entscheidend geprägt und die Deutschen mit der Frage nach ihrer moralischen Mitschuld konfrontiert. Von den Nürnberger Militärtribunalen (1945–49) bis zu den Verfahren gegen John Demjanjuk und Oskar Gröning gab es verschiedene Phasen der Aufarbeitung, die in engem Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Entwicklung in beiden deutschen Teilstaaten und in deren Beziehung zueinander stehen. Anhand bekannter und unbekannter Prozesse zeigen die Referenten Defizite und Fehlentwicklungen, aber auch die Leistung der Justiz bei der Ermittlung und Ahndung der beispiellosen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Im Rahmen der Vortragsreihe 60 Jahre Zentrale Stelle und in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Ludwigsburg

Eintritt: 5 € (ermäßigt 3 €)

Ort: Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3, Ludwigsburg

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