Shoah durch Erschießen - Einsatzgruppen in der Ukraine

Der Film setzt sich mit dem oftmals übersehenen Beginn des Holocaust mit seltenen Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichten auseinander. Als 1941 die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion überfiel, folgten den kämpfenden Truppen mobile Sondereinheiten, die mit Massenerschießungen systematisch die jüdische Bevölkerung in den eroberten Gebieten in der Ukraine und in Weißrussland ausrotteten. Zu Hunderttausenden wurden Frauen, Männer und Kinder zusammengetrieben, abseits der Städte erschossen und in Massengräbern verscharrt. Dieses vielfach verdrängte Kapitel des Holocaust wird erst seit wenigen Jahren aufgearbeitet, u.a. von dem französischen Pater Patrick Desbois. Die noch lebenden Zeugen dieses Genozids benennen Hunderte von Tatorten und vergessenen Massengräbern. Jetzt, wo sie endlich sprechen, schaffen sie ein erschütterndes Monument der Erinnerung.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Ludwigsburg im Rahmen der Ausstellung "Massenerschießungen".

Staatsarchiv (Arsenalplatz 3), Ludwigsburg, Eintritt 5,- € (ermäßigt 3,- €)

 

Ort: Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3, Ludwigsburg

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