Geheimsache Ghettofilm

Nach dem deutschen Überfall auf Polen wurde 1940 das Warschauer Ghetto errichtet: 400 000 Menschen wurden eingeschlossen und überwacht. Ungenügende Versorgung, Diskriminierung und Gewalt sollten sie dezimieren. Im Juli 1942 begannen die Deportationen in das Vernichtungslager Treblinka. Den Eingeschlossenen gelang es, den Widerstand zu organisieren.Das Filmmaterial wurde 1942, zwei Wochen vor Beginn der Aussiedlungsaktionen, von einer deutschen Propagandakompagnie gedreht. Yael Hersonski verarbeitete es 2009 zu einem Film, in dem den Bildern Berichte von Zeitzeugen, Tagebuchauszüge und andere Dokumente gegenübergestellt wurden.

Eintritt: 5 € / 3 €

Ort: Staatsarchiv Ludwigsburg

Zurück