„Behandlung empfohlen“ – NS-Medizinverbrechen in Stuttgart

Dr. med. Karl-Horst Marquart stellte die erschütternden Ergebnisse seiner Recherchen zu Medizinverbrechen an Kindern und Jugendlichen in Stuttgart vor. Mehr lesen...

Wovon hängt das Leben ab?

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Die ersten Leiter der „Zentralen Stelle“

Erwin Schüle und Adalbert Rückerl – die Leiter der Zentralen Stelle in Ludwigsburg von 1958 bis 1984 Mehr lesen...

Keine „Stunde Null“ im Journalismus

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Kriegsberichte von Hans Bayer (Thaddäus Troll)

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Hans Bayer (Thaddäus Troll) und Hermann Lenz

Handlungsspielräume zweier Zeitgenossen Mehr lesen...

Die Propagandakompagnien der Wehrmacht

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Sinti und Roma in Deutschland – die unerwünschte Minderheit

Prof. Dr. Wolfgang Benz: Sinti und Roma in Deutschland – die unerwünschte Minderheit

Seit 600 Jahren lebt die Minderheit der Sinti und Roma in Deutschland. Die Diskriminierung und Verfolgung im „Dritten Reich“ mündete im Völkermord. Die Ausgrenzung der Sinti und Roma dauerte auch nach dem Holocaust an, die tradierten Vorurteile sind weiter wirksam. Den Völkermord des NS-Regimes an den „Zigeunern“ hat die Mehrheit vergessen oder nie wahrgenommen. Ressentiments richten sich neuerdings gegen zuwandernde Roma aus Südosteuropa, die als Gefahr für Gesellschaft, Sozialsystem und Arbeitsmarkt empfunden werden. Antiziganismus ist ein medial und politisch instrumentalisiertes Problem, dessen Ursachen und Wirkungen im Vortrag dargestellt werden.


Den gesamten Text des Vortrags finden Sie unter der Rubrik „Mehr lesen…“

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Die Eskalation der NS-Judenvernichtung 1941/42

Dr. Martin Cüppers: Vom Massenmord zur Shoah
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Strafverfolgung als Schutz vor Massenverbrechen?

Kurt Schrimm: Strafverfolgung als Schutz vor Massenverbrechen?
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NS-Geschichte im Strafvollzug

„Leichen im Keller? Zum Forschungsauftrag des Justizministeriums Baden-Württemberg über die NS-Geschichte der Justizvollzugsanstalten im Land“ Mehr lesen...

Fritz Bauer und die Zentrale Stelle

Dr. Volker Rieß, Kenner der „Zentralen Stelle zur Aufklärung nativ Mehr lesen...

Das Massaker von Palmicken

Schonungslos ehrlich berichtete Martin Bergau aus seiner Jugend als begeisterter Hitlerjunge, der in seiner Heimatstadt Zeuge eines extrem grausamen Massenmords wird: Rund 5.000 jüdische Frauen trieb die SS auf einem Todesmarsch zur Ostsee, etwa 3.000 erreichten sie lebend und wurden dort ermordet. Mehr lesen...

Max Manneimer – ein Überlebender berichtet

Max Mannheimer – ein Überlebender des Nazi-Terrors berichtet. Beeindruckend und anrührend erzählte der Ehrenbürger von Ludwigsburgs tschechischer Partnerstadt Nova Jicin von seiner Jugend, der Verfolgung durch die Nazis, vom Mord an vielen seiner Verwandten und von seinen Möglichkeiten, mit all diesen Erfahrungen in Deutschland zu leben. Mehr lesen...

Vortrag „Gruppenbezogene Menschlichkeit“

Ein Fachmann des Landeskriminalamts erläuterte aktuelle Strukturen rechtsradikaler Gewaltszenen und die Präventionskonzepte der Polizei. Mehr lesen...

Leben - überleben - ausgelöscht

Die Historikerin Elfriede Samo hat am Beispiel der Gemeinde Münchingen im Kreis Ludwigsburg untersucht, wie das NS-Regime im Alltag funktionierte – wer es aus welchen Motivationen heraus unterstütze, wer die ganz verschiedenen Opfer waren, wie die Folgen der Nazi-Herrschaft und des Zweiten Weltkriegs eine solche Gemeinde trafen. Mehr lesen...

Der Fall Klaas Carel Faber

Die Geschichte des in Haarlem (Niederlande) geborenen NS-Verbrechers, der in seinem Heimatland zunächst zum Tod verurteilt worden war, dann zu lebenslanger Haft begnadigt wurde, sich nach Deutschland absetzte und unbehelligt von der deutschen Justiz 2012 in Bayern starb. – Ein Vortrag von Moritz Wielenga Mehr lesen...

Ein Zeitzeuge berichtet

Josef Snep ist mit 92 Jahren der letzte Überlebende des mörderischen „Schuhläufer-Kommandos“ aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen. Im Staatsarchiv Ludwigsburg fand er ein großes Publikum quer durch die Generationen. Mehr lesen...

Zeitzeugengespräch mit Ludwig Baumann

Ludwig Baumann - der mutige Deserteur – mit fast 92 Jahren berichtet der gebürtige Hamburger, der in Hitlers Armee zehn Monate lang in der Todeszelle saß und nur durch Intervention seines Vaters bei einflussreichen Militärs begnadigt wurde, von seinem Fluchtversuch, seiner Verurteilung (und der späteren Karriere „seines“ Richters), dem Schicksal seiner Kameraden und Freunde, seinem persönlichen Absturz nach dem Krieg und dem erst 1990 begonnenen Einsatz im „Bundesverband Opfer der NS-Militärjustiz“ für die Rehabilitierung der Deserteure. Erst 2002 und 2009 hob der Bundestag die entsprechenden Urteile der Gerichte im Dienst des Unrechts-Regimes auf – erst seit diesem Zeitpunkt sind die Betroffenen nicht mehr vorbestraft. Mehr lesen...

„Zur Sicherung der Wehrmacht und des Kriegszweckes"

Dr. Albrecht Kirschner berichtete dem zahlreichen und sehr interessierten Publikum, wie das NS-Regime den angestrebten Krieg juristisch vorbereitete und mit welcher Dienstbarkeit sich die Justiz im Zweiten Weltkrieg den politischen Zielen des Regimes unterstellte. Zur ungefähren Zahl von 30.000 Todesurteilen, von denen ca. 20.000 vollstreckt wurden, setzte Kirschner rund 50.000 Fälle, in denen die Urteile zum Einsatz in Bewährungsbatallions führten – diese Einsätze seien für sehr viel mehr Soldaten mit vollem Bewusstsein der Verantwortlichen tödlich verlaufen, als dies im „normalen“ Kriegseinsatz der Fall war. Mehr lesen...

Wehrmachtrichter sprachen sich frei

„Frühe Selbstentlastung der Wehrmachtrichter – späte Rehabilitation ihrer Opfer“ – Vortrag von Prof. Dr. Wolfram Wette zur Eröffnung der Ausstellung „Was damals Recht war…“ im Staatsarchiv Ludwigsburg. Hier finden Sie auch Links zum kompletten Vortrag von Professor Wette und zur Einführung von Dr. Peter Müller, dem Leiter des Ludwigsburger Staatsarchivs. Wir danken den Autoren für ihre freundliche Genehmigung, diese Texte hier zur Verfügung stellen zu können.
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Extrem Gewalttätige Gesellschaften

Einen neuen Ansatz zur Erforschung von massenhafter Gewalt präsentierte Christian Gerlach in seinem Vortrag beim Förderverein Zentrale Stelle: Er stellte die Verantwortlichkeit und die Motivation der Gesellschaft insgesamt in den Mittelpunkt. Gewalt in jeder Form (auch die nicht militärische) und die Bereitschaft, sie gegen bestimmte Gruppen auszuüben, untersuchte er an unterschiedlichen Konflikten zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Ländern. Mehr lesen...

Von Nürnberg nach Ruanda

Wie kann Recht durchgesetzt werden, wenn das Unrecht Ländergrenzen überschreitet? Wie kann die Internationale Gemeinschaft elementare Rechtsgrundsätze zu Wirklichkeit machen? Bundesrichter Ulrich Hebenstreit informierte über Macht und Ohnmacht einer internationalen Strafverfolgung. Mehr lesen...

Die Silberpfeile unterm Hakenkreuz

Vortrag von Eberhard Reuß über „Hitlers Rennschlachten“
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Die Geschichte vom Soldaten, der nicht töten wollte

Michael Martens über den Unterschied zwischen Geschehenem und Berichtetem Mehr lesen...

NS-Tätern in Südamerika auf der Spur

Daniel Stahl über den Fall Klaus Barbie und die Frage, wie NS-Verbrecher sich so lange erfolgreich der Justiz entziehen konnten Mehr lesen...

Lurchis blutige Spuren im KZ

Anne Sudrow über die Verstrickung von Schuhfabriken wie dem Kornwestheimer Unternehmen Salamander in Ausbeutung und Misshandlungen im KZ Mehr lesen...

Versicherungen als Instrument der Verfolgung

Dr. Ingo Böhle über die Rolle der Krankenversicherungen im faschistischen Verfolgungssystem Mehr lesen...

So forscht die Zentrale Stelle

Dr. Sila Cehreli über die Methoden und Erfolge bei der Suche nach einem NS-Vernichtungslager Mehr lesen...

Der Holocaust auf der Krim

Prof. Alexander Kruglov über deutsche Verbrechen auf der Kirm während des Faschismus Mehr lesen...

Die braunen Wurzeln des BKA

Dieter Schenk über die NS-Belastung der obersten Kriminalbehörde in der Bundesrepublik Mehr lesen...

Die Erhängten von Tulle

Bruno Karteuser über eine verbrecherische Mordaktion deutscher Truppen in Frankreich Mehr lesen...

Warum folgten sie Hitler?

Dr. Stefan Marcks über die „Psychologie des Nationalsozialismus“ Mehr lesen...