Medien zwischen Macht und Misstrauen

Medien zwischen Macht und Misstrauen
Podiumsdiskussion zum Abschluss der Ausstellung:
„Zwischen den Zeilen“:

Seit einiger Zeit wird in Europa über die Arbeit der Medien diskutiert. Auch in Deutschland gibt es vermehrt Stimmen, die die Neutralität der Berichterstattung in Frage stellen.
Zum Abschluss der Ausstellung "Zwischen den Zeilen“ diskutieren Ulrike Trampus, Chefredakteurin der Ludwigsburger Kreiszeitung, Hilke Lorenz, Leiterin der Ludwigsburger Redaktion der Stuttgarter Zeitung, die Publizistin Anna Frenyo, gebürtige Ungarin mit Wohnung und Büro in Berlin und Budapest, und Professor Dr. Jürgen Wilke, emeritierter Professor für Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, über die Arbeit der Medien heute. Die Moderation übernimmt der Journalist Rainer Nübel.

In der Diskussion wird es um Fragen der Transparenz bzw. der mangelnden Transparenz der Berichterstattung gehen, um die Trennung von Nachricht und Kommentar, um Fragen der Recherche, um die Behördengläubigkeit von Teilen der Presse (z. B. im Fall der NSU-Morde), um Verschwörungstheorien, um die Diskreditierung von Journalisten, von Presseorganen, um die Rolle der Journalisten für eine Stärkung der Zivilgesellschaft, auch um die notwendige Mündigkeit der Bürger im Hinblick auf die Teilnahme an Volksabstimmungen, an Partizipationsprozessen überhaupt, um die Orientierung an Werten und Normen (Menschenrechte, Recht auf Asyl), die Selbstverpflichtung auf diese Werte und Normen bzw. um die Beliebigkeit dieser Werte und Normen, je nachdem, wie sich die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen darstellen.

Staatsarchiv (Arsenalplatz 3), Ludwigsburg · Eintritt frei