Sinti und Roma in Deutschland – die unerwünschte Minderheit

Prof. Dr. Wolfgang Benz: Sinti und Roma in Deutschland – die unerwünschte Minderheit

Seit 600 Jahren lebt die Minderheit der Sinti und Roma in Deutschland. Die Diskriminierung und Verfolgung im „Dritten Reich“ mündete im Völkermord. Die Ausgrenzung der Sinti und Roma dauerte auch nach dem Holocaust an, die tradierten Vorurteile sind weiter wirksam. Den Völkermord des NS-Regimes an den „Zigeunern“ hat die Mehrheit vergessen oder nie wahrgenommen. Ressentiments richten sich neuerdings gegen zuwandernde Roma aus Südosteuropa, die als Gefahr für Gesellschaft, Sozialsystem und Arbeitsmarkt empfunden werden. Antiziganismus ist ein medial und politisch instrumentalisiertes Problem, dessen Ursachen und Wirkungen im Vortrag dargestellt werden.


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