Lurchis blutige Spuren im KZ

VORTRAG:
Anne Sudrow: Innovation durch KZ-Forschung?


Die Firma Salamander und ihre Nutzung von Häftlingsarbeit in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern

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Das Schuhunternehmen Salamander gehörte zu den ersten deutschen Firmen, die in den Jahren 1940 bis 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen die sogenannte Schuhprüfstrecke nutzten.
Sie ließ hier innovative Materialien für Schuhwerk und neue Schuhmodelle an KZ-Häftlingen testen. Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, wie es zu dieser Industrieforschung und anderen wirtschaftlichen Aktivitäten deutscher Schuh-unternehmen in den Konzentrationslagern kam, welche Bedeutung sie für die Entwicklung des „modernen Schuhs“ auch in der Nachkriegszeit hatten und wie zum Beispiel Salamander mit dieser Mitverantwortung für NS-Verbrechen nach 1945 umging.

Dienstag, 22. März 2011 · 19 Uhr · Staatsarchiv, Arsenalplatz 3, Ludwigsburg

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Zum Download: Artikel aus der Kornwestheimer Zeitung