"Die letzte Rede" – Otto Wels gegen die Machtübergabe


Die letzte Rede

DIE LETZTE REDE – Am 23. März 1933 hielt der Abgeordnete Otto Wels vor dem Reichstag eine Rede gegen die Übertragung unkontrollierbarer Macht an die Regierung von Adolf Hitler. Da viele Gegner der Nazi-Partei von der Sitzung bereits ausgeschlossen waren, blieb nur der SPD-Vorsitzende übrig, um gegen das kommende Unrecht zu protestieren. Während die Sozialdemokraten gegen das Gesetz stimmten, verhalfen die bürgerlichen Parteien Hitler zur Macht.

Am Samstag, 23. März wurde diese Rede aufgeführt: 11.00 Uhr, Fußgängerzone Ludwigsburg, hinter der Evangelischen Stadtkirche. Schauspieler Andreas Klaue trägt den Text vor, dazu gibt es ergänzende Informationen. Wer nicht dabeisein konnte, kann sich das Manuskript der Veranstaltung
als PDF herunterladen.

Veranstalter ist der Förderverein Zentrale Stelle – am Nachmittag (von 13 bis 15 Uhr) ist auch die Ausstellung "Die Ermittler von Ludwigsburg" in der Schorndorfer Straße 58 geöffnet. Der Förderverein weist damit auch auf die "Menschenkette gegen rechts" hin, die am 6. Juli stattfindet. Mehr Infos unter
www.fv-zentrale-stelle.de

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