„Behandlung empfohlen“ – NS-Medizinverbrechen in Stuttgart

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Mittwoch, 20. Juli 2016, 19:00 Uhr:
„Behandlung empfohlen“ –
NS-Medizinverbrechen an Kindern und Jugendlichen in Stuttgart
Lange wurde geleugnet, dass es während der NS-Zeit in Stuttgart NS-Medizinverbrechen an Kindern und Jugendlichen gab. Der Historiker Wolfgang Christian Schneider stellte schon 1985 fest: Es gab „drei Stellen, die an der Kinder‚euthanasie’ mitarbeiteten […] das Städtische Gesundheitsamt, das … Innenministerium […] und das Stuttgarter Städtische Kinderheim in der Türlenstraße 36.“ In den ‚Kinderfachabteilungen’ wurde im Rahmen der Kindereuthanasie auf Anweisung des ‚Reichsausschusses’ gezielt gemordet.
Dr. med. Karl-Horst Marquart, selbst 14 Jahre am Gesundheitsamt Stuttgart tätig, hat dazu eine sorgfältig recherchierte Arbeit vorgestellt, deren wichtigste Ergebnisse im Rahmen dieses Vortrags vorgestellt werden.
Staatsarchiv Ludwigsburg (Arsenalplatz 3)Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €